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4/2/2012

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Woche 33

33. WOCHE

33. WOCHE

Wählen Sie mit Bedacht die Person aus, der Sie durch die Geburt begleiten soll. Natürlich denkt man zunächst an den werdenden Vater und für viele Paare ist das Erlebnis der Geburt und der ersten Stunden mit dem Nachwuchs unvergesslich und auf besondere Art verbindend. Väter, die bei der Geburt ihrer Kinder aktiv teilgenommen haben, berichten, dass sie sich ihnen ganz besonders nah fühlen. Aber nicht alle Väter sind bereit dazu (und man sollte niemanden dazu überreden!) und manche Väter können aus zeitlichen Gründen einfach nicht anwesend sein. In solchen Fällen kann Ihnen eine gute Freundin oder eine nahe Verwandte (das kann – muss aber sicher nicht – die eigene Mutter sein) genauso viel liebevolle Unterstützung geben.

Zu den schon bekannten Vorwehen kommen jetzt noch Senkwehen dazu, die in den nächsten Wochen dafür sorgen, dass das Baby sich mit seinem Köpfchen fest in den Knochen des kleinen Beckens einstellt. Es rutscht sozusagen in seine Startposition für die Geburt.Wenn Ihr Baby sich nun noch nicht gedreht hat und der Kopf noch nicht unten liegt (zehn Prozent der Kinder liegen jetzt noch nicht in der optimalen Position) befindet es sich in der Beckenendlage (Steisslage), seltener in einer Schräg- oder Querlage. Ihr Kind hat damit medizinisch gesehen eine ungünstige Geburtslage , denn es ist geburtsmechanisch besser, wenn der grösste, härteste Teil des Kindes (das Köpfchen) vorausgeht. Es kann zwar immer noch sein, dass Ihr Baby sich von alleine dreht, aber vielleicht kann Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin auch versuchen, das Baby mit einer sogenannten „äusseren Wendung" zu drehen – und wenn Sie Glück haben (in etwa der Hälfte der Fälle), bleibt das Köpfchen bis zur Geburt unten. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten „alternativen" Methoden zur Wendung des Kindes: die „indische Brücke", „Moxibustion" und Akupunktur. Lässt sich Ihr Baby bis zur 38. Woche nicht mehr in die Schädellage bringen, besprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt, Ihrer Frauenärztin, ob ein geplanter Kaiserschnitt sinnvoll ist.

3D-Ultraschallbild der Hand, 3. TrimenonWenn Sie in den USA leben würden, käme jetzt die Einladung zu einem „Baby Shower"-Fest. Ihre Freundinnen und Kolleginnen würden eine Party organisieren, bei der es „Geschenke regnet". Eigentlich keine schlechte Idee, so hat man die wichtigsten Dinge für die Zeit nach der Geburt schon bereit und braucht sich nicht mehr darum zu kümmern. In Deutschland hat sich dieser Brauch noch nicht durchgesetzt. Wir sind wahrscheinlich zu abergläubisch! So müssen Se selbst zur Checkliste und zum Scheckbuch greifen. Wir geben Ihnen dazu wertvolle Einkaufstipps!

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 33. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 32 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 31. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: 80,5-93 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 1700 g

Stand: 04/02, BH



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