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3/9/2010

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Woche 34

34. WOCHE

34. WOCHE

Für den Fall, dass Ihr Baby jetzt ungeduldig wird, sollten die letzten Vorbereitungen getroffen sein. Das Kinderzimmer ist zumindest mit dem Nötigsten ausgestattet und der Klinikkoffer gepackt. Zusätzlich zu allem, was man sonst auf eine Kurzreise mitnehmen würde, ist ein vorne geknöpfter Pyjama oder ein Nachthemd beim Stillen sehr praktisch, ein Still-BH, Stilleinlagen, die stärksten Binden, die Sie bekommen können (werden vielleicht auch vom Krankenhaus gestellt), dann natürlich Babykleidung, Windeln, Babypflegeprodukte und etwas zum Warmhalten (z.B. eine Decke) auf dem Nachhauseweg. Für die Formalitäten brauchen Sie Ihren Personalausweis, den Mutterpass, das Familienstammbuch oder die Heiratsurkunde (bzw. für Ledige die eigene Geburtsurkunde), die Chipkarte der Krankenversicherung.

Ihr Klinikkoffer enthält natürlich auch einen Fotoapparat (vielleicht sogar eine Videocamera), Reservebatterien und Filme, Snacks für nach der Geburt (oder um Ihren Partner während der Geburt bei Kräften zu halten), , einen kleinen CD-Player und Ihre Lieblings-CDs und ein paar persönliche Dinge.

Jeder Tag bringt Ihr Baby jetzt der Geburt näher. Der Calcium-Spiegel im Blut Ihres Kindes ist jetzt höher als Ihr eigener, denn die Plazenta holt aus Ihrem Blut alle Reserven heraus, damit die Knochenentwicklung optimal verläuft. Stellen Sie sicher, dass Sie soviel Kalzium wie möglich zu sich nehmen. Das bedeutet, viele Milchprodukte zu trinken oder zu essen; auch Calcium-Brausetabletten können nicht schaden. Ihr Kind nimmt sich, was es braucht – aber es soll ja auch noch etwas für Sie übrigbleiben! Bei einem Mangel an Kalzium kommt es zu Schwäche, Skelettschmerzen, Kribbeln, Zahnfleischentzündungen, Haarausfall und es besteht ein erhöhtes Risiko für eine Präeklampsie .

Bei jeder zehnten Schwangeren reisst die Fruchtblase schon ein, bevor die Wehen einsetzen. Dieser sogenannte vorzeitige Blasensprung stell ein Infektionsrisiko dar. Deshalb wird normalerweise innerhalb von 24 Stunden die Geburt eingeleitet, sollten die Wehen nicht spontan beginnen. Da die Fruchtblase schon recht stark auf die Harnblase drückt, kann es sein, dass Sie manchmal unwillkürlich etwas Urin verlieren. Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin kann schnell feststellen, ob es sich vielleicht um Fruchtwasser handelt und Ihnen auch einen Selbsttest für zu Hause mitgeben.

Am Ende dieser Woche beginnt der Mutterschutz. In den sechs Wochen vor der Geburt dürfen Sie zwar arbeiten, wenn Sie dies ausdrücklich wollen. Aber eigentlich ist diese Zeit dazu gedacht, sich auf die Geburt und die Zeit danach vorzubereiten. Geniessen Sie die letzten Wochen und sammeln Sie Kraft für die anstrengende Aufgabe, die vor Ihnen liegt. Der Mutterschutz gilt noch bis acht Wochen nach der Geburt.

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 34. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 33 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 32. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: 82-95 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 1900 g

Stand: 04/02, BH



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